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Psychosoziale Gesundheit


Neben zunehmenden physischen Einschränkungen und dem damit verbundenen Mobilitätsverlust treten im Alter auch häufig psychische Erkrankungen auf. Die Bewältigung des Alltags wird dadurch erschwert, das allgemeine Wohlbefinden und die Zufriedenheit nehmen ab, das Selbstwertgefühl sinkt und soziale Kontakte können nicht mehr entsprechend gepflegt werden.
Durch die Stärkung persönlicher Ressourcen kann dieser Kreislauf durchbrochen werden, so dass eine Balance zwischen internen und externen Anforderungen hergestellt werden kann.



Mit unserem Angebot "Gemeinschaft erleben!" zur Förderung der psychosozialen Gesundheit setzen wir genau an dieser Stelle an.

Konzeptinhalt


Das Projekt zur psychosozialen Gesundheit bei Senioren stärkt die persönlichen Ressourcen. Die soziale Integration wird gefördert, kognitive Anregungen geschaffen und die Persönlichkeit gestärkt.

Ziel ist es das persönliche Wohlbefinden, die Zufriedenheit, das Selbstbewusstsein und die soziale Integration zu fördern, damit eine Balance zwischen den internen und externen Belastungen des Alltags und den eigenen Ressourcen entsteht, um eben diese Belastungen bewältigen zu können. Im Rahmen des Programms sollen die Teilnehmer durch den Kontakt zur Natur und den Umgang mit Naturmaterialien den positiven Einfluss, den die Natur auf die Psyche des Menschen haben kann nutzen.



Mögliche Maßnahmen:

Natur erleben
Sinnhaftes und kreatives Arbeiten mit Naturmaterialen wie basteln, gestalten, spielen. Je Jahreszeit ist ein größeres durchlaufendes Projekt mit Naturmaterialien, z.B. Bepflanzung und Pflege eines Pflanzkastens, der an die Einrichtung übergeben wird und zur Förderung der Nachhaltigkeit weiter genutzt werden kann, möglich.

Erlebnispädagogik
Das Gemeinschaftserleben fördern, gemeinsam Aufgaben bewältigen, gemeinsam aktiv werden und Spaß haben.

Kommunikation
Förderung sozialer Integration durch die regelmäßigen Treffen während des Projekts und entsprechenden Aktionen.

Entspannungssequenzen und Phantasieanregung

Schulung der Mitarbeitenden und Angehörigen

 

 

 

Ziele


Steigerung der Kommunikation und sozialer Beziehungen
Förderung des allgemeinen Wohlbefindens und der Zufriedenheit
Naturnahe Erfahrungen durch sensomotorische Wahrnehmung
Stärkung der Resilienz und des Empfindens von Kohärenz
Förderung kognitiver Fähigkeiten
Schaffung von Erfolgserlebnissen, Anerkennung fördern

Projektablauf


Steuerungsgruppe


Es wird eine Steuerungsgruppe unter Beteiligung der Einrichtungsleitung, von Mitarbeitern, Angehörigen, Senioren sowie Mitarbeitern der fördernden Krankenkasse und Schattenspringer gebildet. Diese stimmt die Zielgruppe sowie den Schwerpunkt des psychosozialen Angebotes ab. Regelmäßige Treffen während der Projektlaufzeit werden gemeinsam vereinbart.


Umsetzung
Über einen Zeitraum von sechs Monaten findet ein Mal wöchentlich eine Einheit à 90 Minuten mit einem gleichbleibenden, für das Projekt qualifizierten Übungsleiter statt. Alle Übungsstunden laufen nach einem gleichbleibenden Schema ab, um Wiedererkennungswert für die Teilnehmenden zu gewährleisten. Das Angebot wird stets an den Stand der jeweiligen fest definierten Gruppe sowie der einzelnen Teilnehmenden sowohl in den einzelnen Programminhalten auch als in der Schwierigkeit der Übungen individuell angepasst.
Positive Gemeinschaftserlebnisse, persönliche Erfolgserlebnisse und produktives, sinnhaftes Arbeiten sind wesentliche Bestandteile der Einheiten und stärken somit die Selbstwirksamkeit und Resilienz der Teilnehmenden. Die Arbeit mit den Naturmaterialien, bzw. der Aufenthalt in der Natur selbst wird als unterstützendes Element zur Zielerreichung herangezogen.




Multiplikatorenschulung
Die Schulung von interessierten Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Angehörigen sichert die Fortführung des Projektes nach sechs Monaten. Hospitationstage sowie eine Schulungsbroschüre vereinfachen die nachhaltige Verankerung im Setting Pflegeeinrichtung.


Netzwerktreffen
Ein Netzwerktreffen von regional teilnehmenden Pflegeeinrichtungen zum Projektende regt den Erfahrungsaustausch sowie eine Vernetzung.

Evaluation


Die Evaluation des Bewegungsangebots bildet den Abschluss des Projektes. Eine umfangreiche Projektdokumentation und Befragungen von Teilnehmenden und Steuerungsgruppe ermöglichen einen umfassenden abschließenden Evaluationsbericht. Dieser wird der teilnehmenden Pflegeeinrichtung sowie der fördernden Krankenkasse nach Projektende zur Verfügung gestellt und kann die Grundlage für weiteres Handeln bilden.

Projektumsetzung, Kooperation, Ansprechpartner


Projektumsetzung


Sie haben Interesse an der Umsetzung von "Gemeinschaft leben!" in Ihrer Pflegeeinrichtung? Wir schauen individuell, wie wir dieses realisieren können und welche Fördermöglichkeiten und Kooperationen zu Ihnen passen.

Förderung/ Kooperation mit Krankenkassen
Das Projekt ist nach § 5 SGB XI förderfähig. Wir arbeiten hierzu bereits mit Pflege- und Krankenkassen zusammen. Gerne gehen wir auch mit Ihrer Krankenkasse in den Austausch und setzen ein individuelles Projekt mit Ihnen um.



Ihre Ansprechpartner
Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Gespräch telefonisch oder per Email. Gerne kommen wir auch für einen persönlichen Austausch zu Ihnen. Ihre Ansprechpartner finden Sie hier.

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